Variation eines Hauses I 1976 Ex. 2/6 von Robert Hammerstiel

Maße: 65 x 49 cm, mit Rahmen 78 x 62,5 cm
Technik: Holzschnitt
Mindestspende: 650,00 €
Zur Verfügung gestellt durch Galerie Augustin, Innsbruck

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Zum Künstler

Robert Hammerstiel – der Maler, Zeichner und Grafiker – wurde 1933 als Kind  deutscher Auswanderer  in Werschetz im Banat geboren. Er ist ein Künstler, dessen Werk in einem hohen Maße von seinem sehr bewegten Leben geprägt ist. Zuerst erlebte er die Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung durch die sowjetischen und die jugoslawischen Truppen und wurde dann anschließend 4 Jahre lang in verschiedensten jugoslawischen Internierungslagern festgehalten, bevor ihm mit seiner Mutter und seinem Bruder 1947 die Flucht durch Ungarn nach Österreich gelang. Sein Vater, der auch Ikonen- und Schildermaler war, kam 1950 aus der Kriegsgefangenschaft zurück, war sein erster Lehrmeister und erteilte ihm Unterreicht in Malen und Zeichnen. 

Bereits 1958 erhielt er den Förderpreis für Malerei und damit die Möglichkeit, an der Wiener Kunstakademie sein Studium bei Prof. Gerda Matejka-Felden, Prof. Robert Schmitt und Gerhard und August Swoboda zu absolvieren. Er zählte Anfang der 60er Jahre zu den wenigen Gegenwartskünstlern, die sich fast ausschließlich mit der Technik des Holzschnittes auseinandergesetzt haben, wobei bedingt durch seine traumatischen Kindheitserlebnisse die Farbpalette sehr dunkel und düster war.

1988 kommt es in seinem Werk zu einer klaren Zäsur. Entscheidend dafür ist seine erste Reise nach New York, nach der Robert Hammerstiel neue künstlerische Wege einschlägt. Er ist durch das Schrille und Grelle Manhattans beeindruckt, worauf er in seinem künstlerischen Werk die Farb- und Formgebung radikal verändert und zudem in der Gestaltung auf alles Nebensächliche verzichtet. Die extrem grelle Farbigkeit rückt ihn in die Nähe der US-Pop-Art, wobei er im Gegensatz zu dieser das Magische thematisch in den Vordergrund stellt. Das Typische in seinen Arbeiten sind seine beinahe geheimnisvollen, gesichtslosen, kantigen Figuren, die auf ihre Haltung und Bewegung reduziert und auf ihre Umrisse begrenzt sind, wobei sich die Körper überdecken und überschneiden. Diese dargestellten Menschen finden wir in Innenräumen – immer wieder um einen Tisch gruppiert, in der Stadt, auf einem Markt, wobei sie in eine Beziehung zueinander gestellt werden, wie z.B. in einem Gespräch oder einer scheinbar alltäglichen Handlungsweise.

Robert Hammerstiel wurde mit vielen nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen geehrt. 1985 wurde ihm zudem der Ehrentitel „Professor“ durch den Bundespräsidenten verliehen. Seine Werke waren weltweit in Ausstellungen zu sehen. 2006 wurden seine Arbeiten im Leopold-Museum Wien, 2007 im Künstlerhaus Wien und 2012 in der Albertina gezeigt. Robert Hammerstiel hat es sich zur künstlerischen Lebensaufgabe gemacht, den Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit zu stellen – in der Zeichnung, im Holzschnitt und in seinen Gemälden. Er starb im Jahr 2020.           

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